Zutaten: (2 Personen)
100 - 150g Dinkel (lose)
Gemüse nach Wahl z.B.
1 Zucchini
2-3 Paprikas
1 Dose Champignons (oder frische)
1 Zwiebel gewürfelt
Tomatensauce
500ml passierte Tomaten
3 EL Tomatenmark
Kräuter nach Wahl (Petersilie, Basilikum, Oregano, Schnittlauch, ...)
Salz, Pfeffer
1/2 Zwiebel, gewürfelt
1 Knoblauchzehe
Zubereitung:
1) Gemüse waschen, schneiden und würfeln. Zuerst die Zwiebel mit etwas Öl in der Pfanne anbraten, dann das restliche Gemüse in der Pfanne auf mittlerer Hitze (am besten zugedeckt mit einer weiteren Pfanne, damit Wasserdampf entsteht, der schonend gart) mind. 25-30 min kochen. Gleichzeitig den Dinkel nach Gebrauchsanweisung zubereiten (meistens kommt auf die Masse Dinkel die dreifache Menge Wasser, beides wird im Topf mit etwas Salz bei mittlerer Hitze für 20-30 min gekocht).
2) Für die Tomatensauce einfach alle Zutaten mischen.
3) Sobald das Gemüse weich ist, die Tomatensauce hinzugeben und noch circa 5 min mitkochen.
4) Dinkel und Gemüsebolognese mischen - fertig :)
-> Voll von Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffe und ein sehr leckeres Mittag-o. Abendessen ;)
... Und dann kam das gesunde Leben ;) Ein Blog ueber vegetarische bzw. vegane Lebensweise.
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03.04.13
Rezept 2: Vegane Dinkel-Bolognese
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Vitamine,
Zucchini
26.03.13
Woraus besteht unser Essen? (einfach Version)
Brennwert:
-
beschreibt die freiwerdende Energie bei Verbrennung der Nahrung
-
in Kcal und/oder Kilojoule angegeben
-
Kcal wird zwar allgemein öfter als Richtwert genommen, Kilojoule ist
aber viel genauer und für
Personen, die abnehmen wollen, sehr viel interessanter
-
1 Kcal = 4,1868 kJ
-
benötigte
Menge basiert u.a. auf dem BMI
Proteine/Eiweisse
(später EW bezeichnet):
-
wird zum Aufbau & Erneuerung von Körpersubstanzen benötigt
-
gebildet in Pflanzen oder durch Mikroorganismen, durch
Nahrungsaufnahme verwandeln Tiere es in körpereigene EW um
=
pflanzliche EW sind besser als tierische EW
-
1g EW = 17 kJ
-
steckt in: Vollkornprodukten, Nüssen, Hülsenfrüchten, Kartoffeln,
Milch & Milchprodukten, Fisch
-
was sollte man mit Vorsicht genießen?
Fleisch (300-600g/Woche) und Eier (max. 2-3x wöchentlich)
-
Bedarf: 8-10% des täglichen Energiebedarfs (0,8g pro Kilogramm
Körpergewicht) - mehr bei Schwangerschaft, Stresssituationen
-
Küchentechnische Bedeutung:
Denaturierung (=Hitzegerinnung z.B. mit Eisschnee -> Teig lockert
sich oder Säuregerinnung z.B.
Marinieren von Fleisch in Essigmarinade -> zarte Struktur),
Wasserbindungsvermögen, Löslichkeit, Bräunungsvermögen,
Verkleisterung
-
ACHTUNG! EW sind Nährböden für
Bakterien & Pilze; Lebensmittelvergiftungen winken bei falscher
Handhabung!
====>
weniger EW, mehr KH <=====
Kohlenhydrate
(später als KH bezeichnet):
-
wichtigster Energielieferant, werden bei der Verdauung durch Enzyme
in Einfachzucker abgebaut und dienen der Energiegewinnung, werden
kurzfristig (in Leber & Muskulatur) oder auch langfristig (im
Fettgewebe) gespeichert
-
1g KH = 17 kJ
-
enthalten in: Brot, Reis, Getreide, ...
->
besser weniger von: Zucker, Süßigkeiten,
Stärkemehl, weiße
Mehle
-
Tagesbedarf: 50% der Nahrung sollte aus KH bestehen, allerdings nur
max. 10% aus "echtem Zucker" - sprich nicht als im Produkt
verarbeiteter Bestandteil
-
Küchentechnisch
wichtig für:
Süßkraft,
wasseranziehende Wirkung (als Konservierungsmittel),
Karamellisieren, Gärfähigkeit
(Alkohol oder Teiglockerung) und Bindevermögen (durch Stärke)
Ballaststoffe:
-
Bestandteile der Nahrung, die nicht oder nur teilweise vom Körper
verdaut werden können
-
Vorteil: Kauaktivitätsförderung, Sättigungsgefühl bleibt länger erhalten & die KH-Aufnahme ins Blut wird
verlangsamt, die Verdauung angeregt
-
in: Kartoffeln, Hülsenfrüchten,
Obst, Gemüse, Vollkornprodukten ...
-
mindestens 30g täglich
=>
mehr stärkereiche & ballaststoffreiche Speisen <=
Fett:
(hier
wird's tricky, also die einfachste Version)
-
Aromaträger,
größter
Energielieferant
-
1g Fett = 37 kJ
-
teilweise nehmen wir es über die Nahrung auf, teilweise produziert
unser Körper es selbst
-
es gibt tierische (Butter, Schmalz) & pflanzliche Fette
(Kokosfett, Öle aus Oliven/Soja/Nüssen/Raps...)
-
gespeichertes Fett wird auch als Depotfett bezeichnet - ein
normalgewichtiger Mann hat davor 15%, eine Frau 25%
-
Bedarf: 25-30% des täglichen Energiebedarfs (mehr bei körperlich
schwerer Arbeitenden/ Schwangeren/Stillenden...); 10g essenzielle
Fettsäuren aber nur max. 3g Transfettsäuren
-
positiv: Raps-u. Walnussöl
-
Küchentechnische Bedeutung: hoch erhitzbar, hohe Dichte (schwimmt
auf Wasser & kann damit abgeschöpft werden), ACHTUNG Fette
können überhitzen & entflammen und gesundheitsschädlich sein,
wenn verdorben
==>
besser ungesättigte Fettsäure aufnehmen <==
Vitamine:
-
lebensnotwendige organische Verbindungen
-
nicht im Körper bildbar -> muss mit Nahrung aufgenommen werden
-
eingeteilt in fett-u. wasserlöslich
-
Bedarf: abhängig von
Alter/Geschlecht/Ernährungsverhalten/körperliche Belastung &
Gesundheitszustand
-
Beispiel Vitamin A: gut fürs Sehen, Haut u. Schleimhaut, Widerstand
gegen Infektionskrankheiten -> tägl. 0,8-1mg
Mineralstoffe:
-
anorganische Nährstoffe, die durch die Nahrung aufgenommen werden
-
bewirken Festigkeit des Knochengerüsts
& der Zähne, Reglerstoff z.B. Wasserhaushaltbeeinflussung,
Bestandteil organischer Verbindungen
-
Beispiele: Kalzium (tägl. 1.000mg), Magnesium (tägl. 300-350mg),
Phosphor (700mg), Natrium (mind. 550mg), Kalium (mind. 2.000mg),
Chlor (mind. 830mg), Eisen (10mg), Jod (0,2mg), Zink (7-10mg), ...
Zusatzstoffe:
-
beeinflussen Lebensmittel in Beschaffenheit, Eigenschaften &
Wirkung
Bioaktive
Substanzen:
-
nicht lebensnotwendig
-
zuständig für Farbe, Aroma & Geschmack der Nahrung
Alkohol:
- entsteht bei Entgärung von KH
-
1% in 100ml entspricht 5,6 kcal oder 23,44 kJ
-
Vorteil: Kauaktivitätsförderung, Sättigungsgefühl bleibt länger erhalten & die KH-Aufnahme ins Blut wird
verlangsamt, die Verdauung angeregt
-
Bedarf: 25-30% des täglichen Energiebedarfs (mehr bei körperlich
schwerer Arbeitenden/ Schwangeren/Stillenden...); 10g essenzielle
Fettsäuren aber nur max. 3g Transfettsäuren
-
Küchentechnische Bedeutung: hoch erhitzbar, hohe Dichte (schwimmt
auf Wasser & kann damit abgeschöpft werden), ACHTUNG Fette
können überhitzen & entflammen und gesundheitsschädlich sein,
wenn verdorben
-
Beispiel Vitamin A: gut fürs Sehen, Haut u. Schleimhaut, Widerstand
gegen Infektionskrankheiten -> tägl. 0,8-1mg
Zusatzstoffe:
-
beeinflussen Lebensmittel in Beschaffenheit, Eigenschaften &
Wirkung
Bioaktive
Substanzen:
-
nicht lebensnotwendig- zuständig für Farbe, Aroma & Geschmack der Nahrung
Alkohol:
- entsteht bei Entgärung von KH- 1% in 100ml entspricht 5,6 kcal oder 23,44 kJ
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